Beschreibung

Halfkann + Kirchner entwickelte für das Residenzgebäude des barocken Schlosses ob Ellwangen das Gesamtbrandschutzkonzept. Die Schlossanlage geht ursprünglich auf eine um das Jahr 1200 errichtete mittelalterliche Burg zurück und stellt ein besonderes Kulturdenkmal dar. Nach einem verheerenden Brand im Jahre 1720 erfolgte der Wiederaufbau bis 1726. Weitere Umbauten folgten 1815 bis 1816. Aktuell beherbergt das Schloss mehrere Landes- und Kreisbehörden, verschiedene Museen und eine Wohnung. Die maximale Ausdehnung beträgt ca. 65 m x 66 m, die Grundfläche ca. 2.200 m². Vom Untergeschoss bis zum 2. Dachgeschoss verfügt das Schloss insgesamt über sieben Geschosse. Die tragenden Wände sind in den Untergeschossen in massiver Bauweise, in den Obergeschossen teilweise als Mauerwerkswände mit innenliegenden Holzstützen errichtet. Die Geschossdecken sind sowohl als massive Kappendecken als auch als Holzbalkendecken errichtet. Im Rahmen dieses Auftrages wurde ein Brandschutzkonzept erstellt, welches sowohl die vorhandene Bauausführung als auch die objektspezifischen Risiken berücksichtig. Im Wesentlichen dient es der Wahrung öffentlich rechtlicher Belange des Personenschutzes.

Projekt

Schloss Ellwangen

Auftrag

Vermögen und Bau Baden Württemberg, Schwäbisch-Gmünd

Leistung

Brandschutzkonzept

Geometrie

ca. 12.600 m²

Zeit

seit 2012

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