Beschreibung

Im Frühjahr 2013 wurde Halfkann + Kirchner mit der Durchführung von Heißrauchversuchen in der geschossübergreifenden Eingangshalle des Neubaus Ost auf dem Gelände des Klinikums Nord in Nürnberg beauftragt. Durch diese Versuche sollte die Wirksamkeit der Rauch- und Wärmeableitung über realisierte Fensterelemente untersucht und dargestellt werden. Dabei kam die Versuchseinheit „smoke 3“ zum Einsatz, die den Vorgaben der VDI-Richtlinie 6019 Blatt 1 und den Anforderungen nach Stufe 3 des vfdb-Leitfadens für die Durchführung von Rauchversuchen entspricht. Bei diesem Versuchsprinzip wurde einem aufgeheizten Luftstrom zur Visualisierung ein Aerosol beigemischt. Die Ausbreitung des derart erzeugten Prüfrauchgases erfolgte im Gebäude ähnlich der Ausbreitung von realem Rauchgas. Die künstlich erzeugte Hitze entsprach einem realen Brandgeschehen mit einer Wärmeleistung von 1,5 MW auf einer Fläche von 3 m². Am Versuchstag wurden zwei Versuche mit unterschiedlicher Aufstellung in der 21,6 m hohen Eingangshalle, vor den anwesenden technischen Sachverständigen der Rauchabzugsanlage sowie Vertretern der Baugenehmigungsbehörde, durchgeführt. Die Ergebnisse konnten zeigen, dass eine wirksame Rauch- und Wärmeableitung aus dem Luftraum der Eingangshalle durch gezielte Öffnung von Fensterelementen dargestellt werden kann.

Projekt

Klinikum Nürnberg Nord

Auftrag

Klinikum Nürnberg

Leistung

Brandsimulation, Entrauchung

Geometrie

21,6 m Höhe

Zeit

2013

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